Dipl.Kfm.
Mischa Haller
Finkenkruger Straße 122
14612 Falkensee

tel: 0 33 22 286 77 50
fax: 0 3322 286 77 49
mail:mischa@mischasoft.de

damit Sie wissen mit wem Sie es zu tun haben: meine Vita.

Einen Lebenslauf zu schreiben stellt bei mir eine etwas schwierigere Sache dar, zu viel passierte gleichzeitig, zu viel aus unterschiedlichen Bereichen hängt miteinander zusammen. Damit die Übersicht nicht verloren geht, teile ich meine Vita in verschiedene Aspekte des Lebenslaufes auf.

Schulische & akademische Ausbildungen
Zunächst sah es nicht so rosig aus, denn ich war schon ein schlechter Grundschüler. Mit Ach und Krach schaffte ich es trotzdem auf die Realschule, verließ sie dann aber doch nur mit einem Hauptschulabschluss, das war 1990. Nach Aufnahme der Lehre zum Kraftfahrzeugmechaniker wurde mir allerdings recht schnell klar, dass ein berufliches Leben in einer Werkstatt nicht das Wahre für mich war und ich begann 1993 in der Abendschule, meinen Realschulabschluss nachzuholen. Als dieses 1994 erreicht war, wechselte ich auf das Abendgymnasium, welches ich 1998 mit dem Abitur verließ. Wenn man schon das Abitur hat, so kann man auch gleich studieren und so wurde ich im selben Jahr noch Student der Betriebswirtschaft und der Informatik an der Technischen Universität zu Berlin. 2008 schloss ich das Studium der BWL erfolgreich ab und darf mich seitdem Diplom-Kaufmann nennen.

Beruflicher Werdegang
Mit einem Hauptschulabschluss steht einem die Welt nicht gerade offen, das war mir aber auch nicht weiter wichtig denn man konnte (damals) damit einen Ausbildungsplatz zum KFZ-Mechaniker bekommen, und das war alles was ich wollte. Ich verbrachte schon meine ganze Jugend in unserer Garage und schraubte an Mopeds herum, nun sollte ich also dafür sogar noch bezahlt werden! Aber das Leben als KFZ-Mechaniker war dann doch nicht so toll, wie ich dachte. Bei meinem ersten Lehrherren, einem VW-Händler, waren Lehrlinge für die Drecksarbeit zuständig (Lehrjahre ≠ Herrenjahre !) . nach einem Umzug nach Falkensee bei Berlin1992 fand ich zunächst keinen neuen Lehrbetrieb und verdingte mich deshalb als Aushilfsfenstermonteur für 6 DM die Stunde bei einer Montagekolone die für den Bauelementehandel meiner Eltern arbeitete. Als sich die Möglichkeit der Wiederaufnahme meiner Lehre bei einer nagelneuen BMW-Vertretung ergab, ergriff ich diese Chance und wurde schließlich 1996 ein richtiger Kraftfahrzeugmechaniker mit Gesellenbrief, Schweißerpass und allem Pipapo. Da ich schon während meiner Lehre ein emsiger Abendschüler geworden war, und das Studium in greifbare Nähe gerückt war, begann ich nun im elterlichen Bauelementevertrieb in der Auftragskalkulation zu arbeiten. Diese Arbeiten wurden von Hand auf Kalkulationsbögen erledigt, ein Zustand, der dringend geändert werden musste. Da aber kein Geld für vernünftige Softwareprogramme zur Verfügung gestellt wurde, begann ich selbst eine Anwendung zu erstellen, ein Programm was nach und nach alle Bereiche des Unternehmens erfasste und noch heute im Einsatz ist. Die Tätigkeit in der Kalkulation wechselte ich später mit der eines Verkäufers und zu dieser gesellte sich dann später noch der Aufgabenbereich eines Technikers. Seit dem Jahr 2000 war ich in der Lage Kunden zu beraten, Angebote zu kalkulieren, Aufträge anzunehmen, Aufmaße anzufertigen, Bestellungen auszuführen, nachzukalkulieren und abzurechnen. Bei allen Schritten stand mir mein selbst erstelltes Programm immer zur Seite. Was zu lernen war war gelernt, aber mein Studium, das hatte ganz schön gelitten! Da ich mein Leben auch nicht als Fenster- und Türenexperte verbringen wollte, ordnete ich meine Prioritäten neu und wurde irgendwann in den Jahren 2000 - 2003 vom beruflich eingespannten Hobbystudenten zum Vollzeitstudenten mit Teilzeitjob! Fenster und Türen verkaufe ich an meine Stammkunden noch heute, aber seit 2006 habe ich auch meine eigene Firma angemeldet und biete meine Leistungen einer ständig wachsenden Zahl von Kunden an. Meine Kontakte aus der Bauelementezeit haben mir den Start in die Selbstständigkeit erheblich erleichtert.

Softwareentwicklung, Webdesign, IT-Beratung
Seit der Erstellung der ersten Unternehmensanwendung für den Bauelementehandel meiner Eltern, hatte mich der Computervirus gepackt. Eine Software zu entwickeln, die den Mitarbeitern (und mir) die Arbeit erleichtert, die Ordnung schafft und die in allen Unternehmensbereichen ihren Dienst versieht, hat mir große Freude bereitet und mir viele Tage und Nächte vor dem Computer beschert. Neben der eigenen Softwareentwicklung war es für mich eine schöne Herausforderung Softwareprogramme zu verstehen und für mich einzusetzen. So kam es, dass ich nach und nach viele verschiedene Programme sicher in den Griff bekam:

  • Office-Programme: MS-Access, Excel & CO, Open-Office
  • Bildbearbeitung: Adope Photoshop, Photoimpact, The Gimp, etc
  • Design: Adobe Illustrator InDesign, Corel-Draw, Publisher, Acrobat etc.
  • CAD: Intellicad, Turbocad, Fassade 3D
  • Softwareentwicklung: Visual-Studio, Borland Developer Studio, Eclipse
  • Web-Entwicklung: Eclipse, Frontpage, Microsoft-Expression
  • Web-Anwendungen: Typo3 (inkl. Extensions tt_products, mm_forum, etc.), Crafty-Syntax
  • Web-Server: Apache Webserver, Postfix-Email-Server
  • Datenbank-Server: MySql-Server, MS-SQL-Server

Die Vielfalt der Programme spiegelt die Vielseitigkeit meiner Aufgaben wieder. Neben der Auftragsabwicklung meiner Bauelementeaufträge war ich auch für Werbung, technische Zeichnungen, Webseite, Fotomontagen und vielem mehr zuständig.

Neben der Anwendungsentwicklung stand auch noch die Hardware  auf meinem Aufgabenzettel. Wegen knapper Budgets mussten alle Arbeiten von mir selbst erledigt werden. Und so verlegte ich Netzwerkkabel installierte Router und Hubs, rüstete PCs auf und wurde so zum "Netzwerk- und Windowsexperten" (als Einäugiger unter Blinden).

Wenn so ein Netzwerk erst einmal steht, dann sind Backoffice-Dienste nicht mehr weit. Ich arbeitete mich also in Datenbankserver (MS-SQL-Server), Lan-Capis, Netzwerkfreigaben und zentralen Faxempfang ein.

Dass ich mich mit dem "Computerzeug" gut auskenne, war auch vielen Kunden und Geschäftspartnern nicht entgangen und so wurde ich immer öfter "eingeladen" irgendwelche PCs irgendwelche Merkwürdigkeiten auszutreiben, die diese sich gaaanz von alleine angewöhnt hatten.

Die erste Auftragsarbeit als Programmierer erhielt ich über einen Aushang in der Uni. Als die zufriedene Kundin später noch eine Webseite mit Shop in Auftrag geben wollte, arbeitet ich mich in HTML, CSS, PHP, MySql und "bastelte" 2004 meine erste dynamische, datenbankgestützte Webseite. Die Seite ist erstaunlicherweise heute noch im Einsatz und verrichtet brav Ihren Dienst.

Mit zunehmenden Anfragen war die Anmeldung eines Gewerbes unumgänglich und so firmieren meine Leistungen seit 2006 unter dem Namen mischaSoft. In Anspruch genommen wird dabei die ganze Bandbreite meiner Fähigkeiten. Von technischen Zeichnungen bis Webdesign, von Unterstützung in Buchhaltung und Kalkulation bis zum Printdesign, für alle Aufgabenfelder besteht anscheinend genügend Interesse. Von besonderem Vorteil für meine Kunden ist dabei ganz sicher mein Wissen und meine Erfahrungen in verschiedensten Bereichen wie Vertrieb, Marketing, Design, Handwerk, Technik und Wissenschaft.